Mein Werdegang

 

 

04.02.1985:

Mein allererster Auftritt. Um 8.05 Uhr erblicke ich in der Klinik am Eichert in Göppingen das Licht der Welt und wiege 3.130 g. Und da sagt man heute zu mir immer, ich hätte nichts aufgenommen!

 

 

September 1991:

Ab jetzt mache ich die Grundschule Eschenbach unsicher.

Mein Klassenlehrer der 1. und 2. Klasse beklagt sich: “Der ist einfach nicht ruhig zu kriegen und hat immer die Gosch offen!” Daran hat sich bis heute nichts geändert!

Schon hier wirke ich in der Theater-AG mit, spiele z.B. den Raben Abraxas bei der Aufführung “Die kleine Hexe” von Otfried Preußler oder den Moderator bei der Schulhauseinweihung.

 

 

September 1995:

Wechsel auf die Hermann-Hesse-Realschule nach Göppingen.

Zeitgleich beginne ich Krimis zu schreiben.

 

 

09. Januar 1996:

Eintritt in den Jugendchor “Happy Voices” des Gesangverein Frohsinn Eschenbach. Das Singen ist seitdem meine große Leidenschaft. Bis zum Einsetzen des Stimmbruchs im Jahr 2001 singe ich dort als SOPRAN (!). Und das zum Schluss als einziger Junge!

In späteren Jahren begleite ich häufig den Gesangverein Frohsinn bei seinen Auftritten mit dem Klavier oder Keyboard und führe auch durch das Programm.

 

 

September 1998:

Eintritt in die Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach

Meine erste Rolle als Student Grimmeisen in dem Stück “Uff’s Aldedoil” (Premiere: 28.11.1998) passt eigentlich gar nicht zu mir, denn der gewitzte Opa lässt mich als Zimmerbewerber gar nicht zu Wort kommen und so kann ich in dieser turbulenten Szene keinen einzigen Satz beenden.

Seitdem spiele ich jedes Jahr mit.

 

November 1998:

In diesem Jahr entdecke ich auch das Orgelspiel für mich. Meine Klavierlehrerin Frau Holzinger kommt eines Tages zu mir und sagt: “Meine Tochter möchte an Heilig Abend nicht mehr das Krippenspiel begleiten. Das machst jetzt du!”

Ab 2000 schließen sich dann zwei Jahre Orgelunterricht beim katholischen Dekanatsmusiker Thomas Gindele in Göppingen an.

Seitdem spiele ich fast jeden Sonntag in einer der katholischen Kirchen der Seelsorgeeinheit Voralb (Eschenbach, Heiningen, Dürnau, Bad Boll).

Es bewahrheitet sich also das Sprichwort: “Pflichten entstehen dadurch, dass man nicht rechtzeitig Nein sagt.”

 

Juli 2001:

Abschluss: Mittlere Reife

Es gelingt mir bei der mündlichen Prüfung in Geschichte mit meinem Thema “Die DDR” drei Lehrer in Grund und Boden zu reden, so dass ich nur eine einzige Frage gestellt bekomme, Ergebnis 1 minus.

 

 

September 2001:

Wechsel auf das Wirtschaftsgymnasium Göppingen

 

 

04. März 2002:

Eintritt in den Jugendchor “New Generation” des Liederkranz Heiningen. Nun singe ich nicht mehr Sopran, sondern Tenor (Was ist ein Bariton? Bariton ist der Übergang vom Tenor zum Mann).

 

 

August 2003:

Ich gewinne den Sommerkrimi-Wettbewerb der NWZ mit meinem Krimi “Der Schein trügt!”

Das erste Mal verdiene ich mit der “brotlosen Kunst” Geld und erreiche eine größere Leserschaft, da mein Krimi über mehrere Wochen als Fortsetzungs-Ratekrimi in der NWZ abgedruckt wird.

 

 

29. November 2003:

Uraufführung meines ersten, selbst verfassten Theaterstücks “Hilfe, Tante Emma kommt!” mit der Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach. Ich selbst spiele den Freund des Hauses, der Peter Dipfel hilft, seine Lügen vor seiner Erbtante aus Amerika aufrecht zu erhalten. Dies führt aber zu allerhand Verwicklungen.

 

 

18. Mai 2004:

Eintritt in die “Chor Company” des Liederkanz Heiningen. Die Singerei lässt mich nicht los!

 

 

Juli 2004:

Abschluss: Abitur

Wieder befinde ich mich in der mündlichen Prüfung in Geschichte und es gelingt mir beim vorgelegten Thema “EU-Erweiterung Türkei” eine 1 minus zu ergattern, obwohl ich dieses Thema bewusst nicht gelernt und ausgelassen habe (Mut zur Lücke!).

Zitat meiner Geschichtslehrerin danach: “Sie besitzen das rhetorische Talent, ein Gespräch so lange in eine Richtung zu lenken, bis Sie wieder festen Boden unter den Füßen haben.”

(Sie sagte auch einmal nach einer Diskussionsrunde zu mir: “Sie sollten Anwalt werden. Sie haben die Gabe, Ihrem Gegner das Wort im Mund umzudrehen und gegen ihn selber zu verwenden!”)

 

 

01. September 2004:

Ich beginne meine Ausbildung zum Steuerfachangestellten bei Steuerberater Renner & Krauter und arbeite bis zum heutigen Tag dort.

Jeder, der das hört, fragt entsetzt: “Oh Gott, wie kannst du nur bei der Steuer arbeiten? Das ist doch so trocken!” Ich kann, denn diese Arbeit erfordert Humor und den habe ich!

 

 

26. November 2005:

Uraufführung meines zweiten, selbst verfassten Theaterstücks “Die Schulteswahl” mit der Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach. Ich selbst spiele den Auszubildenden des Rathauses, der dem Bürgermeister bei den Intrigen gegen seine “rei’gschmeckte” Gegenkandidatin unterstützt.

Zitat eines Zuschauers: “Egal, ob du gesprochen hast oder nicht, es war immer Thomas Schwarz!”

 

 

Februar 2006:

Gesangunterricht bei Ingrid Schneider, der Sängerin der Blue Stars, in Heiningen.

Bis März 2010 gibt sie mir gesangtechnisch den letzten Schliff und das kommt mir noch heute zu gute. Danke, Ingrid!

 

 

12. März 2006:

Meine Mutter schickt mich zum Casting der Theaterscheuer Ebersbach (“Da gehst du hin. Das kannst du!”). Obwohl zu diesem Zeitpunkt eigentlich zwei Mitspielerinnen gesucht werden, beginnen am 03. April meine Proben für das Stück “Humba-Tätärä”. Ich spiele den Finanzbeamten Rudolf, der mit glockenheller Stimme von seiner Mutti und dem Liebesleben der Würmer sowie anderer Tierarten berichtet und so beim Publikum in Erinnerung bleibt. Noch heute sagen manche Theaterscheuer-Besucher: “Ach, der mit den Würmern!” oder "Der Wurm-Mann".

 

 

19. Juli 2006:

Premiere von “Humba-Tätärä” in der Theaterscheuer Ebersbach.

In den folgenden fünf Jahren erfahre ich, was es heißt, eine Rolle zu leben und dass man auch nach über 90 Aufführung noch immer Freude dabei hat.

 

 

16. Oktober 2008:

Auftritt beim Eschenbacher Seniorenrat, Premiere als Solo-Künstler

Da mein Spielpartner Werner Seng im Frühjahr leider verstorben ist und ich aus Achtung vor Werner keinen Ersatz suchen möchte, trete ich kurzerhand allein auf. Den Senioren gefällt’s und mir auch!

 

 

29. November 2008:

Bei dem Theaterstück “Jackpot” unternehme ich meine ersten Schritte als Regisseur bei der Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach; eine Aufgabe, die ich ebenfalls bis heute innehabe.

 

 

03. Juli 2010:

Beim 50jährigem Jubiläum der Grundschule Eschenbach trete ich als "Lehrer" auf und ziehe auf humorvolle Weise über meinen Schüler, Kollegen und unser Schulsystem her.
Der Besuch der Theater-AG fünfzehn Jahre zuvor hat sich doch bezahlt gemacht!

 

 

11. September 2010:

Zur 40er-Feier einer guten Freundin erfinde ich die Person “Hermine Hägele”, eine klatschsüchtige Nachbarin, die über Männer, Kinder und Freundinnen herzieht. Zu meiner Überraschung kommt diese Dame beim Publikum so gut an, dass inzwischen häufig bei verschiedenen Feiern speziell die Hermine gewünscht wird und sie quasi zu meinem zweiten Ich geworden ist.

 

 

20. Januar 2011:

Erster großer Auftritt im offiziellen Rahmen:

Zum 50jährigen Jubiläum des Liederkranz Heiningen halte ich als betrunkener Staatssekretär Wendelin Wichtighaber die Laudatio und beschreibe als “Gründungsmitglied” meine Frau in so schillernden Farben, dass jeder versteht: Der konnte nur zum Xangverai gehen.

 

 

21. Januar 2011:

Auftritt bei der ersten Heininger Narrensitzung, erster Auftritt vor größerem Publikum

Als Doktor nehme ich unser Gesundheitssystem auf die Schippe, erzähle von meinen Patienten und gebe praktische Gesundheitstipps (Trinkt öfters ein Gläschen Rotwein! Es gibt viel mehr alte Säufer als alte Ärzte!)

 

 

28. Januar 2012:

Premiere meines abendfüllenden Solo-Programms BUNTES mit Schwarz” im Bistro Amadeus in Heiningen.

Seitdem 42 Aufführungen an verschiedenen Spielorten mit über 3.600 Zuschauern (Stand: 30.06.17).

 

 

März - Juli 2013:

Ich schreibe mein drittes, selbst verfasstes Theaterstück "Hotel zu verkaufen!" für die Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach.
Es handelt von der Familie Häberle, die einem Kaufinteressenten ein volles Hotel vorspielen müssen und dazu in verschiedene Verkleidungen schlüpfen.

 

 

November/Dezember 2013:

Trotz meines jugendlichen Alters kann ich dieses Jahr bereits das 15jährige Organisten- sowie Bühnen-Jubiläum begehen.

 

 

01. März 2014:

Die Premiere meines dritten, selbst verfassten Theaterstücks "Hotel zu verkaufen" mit der Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach ist ein voller Erfolg.
Das Publikum lacht viel, ist sehr klatschfreudig und ziemlich begeistert.
Auch die drei Folgeaufführungen ebenfalls im März sind gut besucht und kommen sehr gut an.

 

 

19. April 2014:

Beim Heininger Kulturabend der Kirschkernspucker präsentiere ich erstmalig "Voralbkomödiant Thomas Schwarz singt lustige und schwarze Lieder von Georg Kreisler", wobei ich über das Leben dieses Klavierhumoristen berichte, einige seiner Lieder singe und natürlich auch Witze erzähle. Am Klavier werde ich dabei begleitet vom Heininger Vollblutmusiker Jürgen Rothfuß (Blue Stars).

 

 

Juni - August 2014:

Beim Urlaub an der Nordsee in Cuxhaven-Duhnen küsst mich die Muse und ich beginne mit dem Schreiben meines vierten, selbst verfassten Theaterstück "Nichts als Ärger mit Opa" für die Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach.
Es handelt von Opa Karl, dessen Kinder trotz erheblichen Widerstand seinerseits eine Altenpflegerin einstellen. Aufgrund deren Pflege blüht der Opa auf und wird wieder richtig unternehmungslustig, was seinen Kindern gar nicht gefällt. Als sie eine Rechtsanwältin her bestellen, um ihr Erbe zu sichern, ist Opa Karl plötzlich verschwunden und ein Ersatz-Opa muss her, um das Testament zu unterschreiben. Dies führt natürlich zu erheblichen Verwicklungen, besonders als Karl wieder auftaucht.
Am 07.08.2014 stelle ich die Erstfassung von "Nichts als Ärger mit Opa" fertig und schließe die Überarbeitung am 16.08.2014 ab.

 

 

06. März 2015:

Mein viertes, selbst verfasstes Theaterstück "Nichts als Ärger mit Opa" hat Premiere mit der Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach und wird vom Publikum sehr beklatscht. Die Komödie über das Alter und das Erben kommt bei Jung und Alt gut an und sorgt für viel Gelächter.

 

 

18. September 2015:

Premiere meines zweiten, abendfüllenden Solo-Programms "Schwarz vor Augen" in der Kleintierzüchterhalle Heiningen.

Seitdem 23 Aufführungen an verschiedenen Spielorten mit über 1.800 Zuschauern (Stand: 14.07.17).

 

 

30. September 2016:

Ein lang gehegter Wunsch wird wahr: Ich trete erstmalig auf mit "Vielen Dank für die Blumen - Voralbkomödiant Thomas Schwarz unterhält mit Lieder von Udo Jürgens". Ich singe bekanntere und weniger bekanntere Lieder von diesem großen Liedermacher, erzähle aus seinem Leben und habe auch den einen oder anderen Witz parat. Das Publikum ist begeistert, singt lautstark mit und wischt manchmal sogar unauffällig Tränen weg.

 

 

April bis Juni 2017:

Ich schreibe mein fünftes Theaterstück "Mein Gott, Herr Pfarrer!" für die Theatergruppe des Gesangverein Frohsinn Eschenbach und mache mir damit für 2018 selbst ein Geschenk. Immerhin feiere ich dann das 20jährige Bühnenjubiläum als Theaterspieler sowie das 10jährige Jubiläum als Regisseur. 

 

 

22. September 2017:

Einmal mehr präsentiere ich einen Liederabend, dieses Mal unter dem Motto "Schwarz swingt und singt". Ich singe bekannte Lieder von Frank Sinatra, Michael Bublé, Roger Cicero & Co., erzähle aus dem Leben dieser Künstler sowie über die Lieder und habe natürlich den einen oder anderen Witz parat. Das Premieren-Publikum ist begeistert und swingt eifrig mit.

 

Februar 2018:

Die Premiere meines fünften Theaterstücks "Mein Gott, Herr Pfarrer!" und die vier Folgeaufführungen kommen beim Publikum sehr gut an.
Gleichzeitig feiere ich mein 20jähriges Bühnenjubiläum als Theaterspieler sowie das 10jährige Jubiläum als Regisseur.
Ich selbst spiele Pfarrer Heilig, der sich mit seiner schlecht kochenden Haushälterin, seiner nervigen Kirchengemeinderatsvorsitzenden und einer weinenden Marien-Statue, welche einen Kirchendieb nebst Polizist und Generalvikar anlockt, rum schlagen muss.

 

17. März 2019:

Heute kann ich den 500. Auftritt als Voralbkomödiant seit 2011 feiern.
Zufälligerweise noch beim Seniorennachmittag in Eschenbach, wo alles begonnen hat.

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z. Zt. arbeite ich u.a. an einem Buch mit lustigen Geschichten aus dem Leben.